Im Dezember 2007 habe ich mich zeichnerisch mit dem Portraitfoto einer Nord-West-Afrikanerin beschäftigt. Dazu habe ich einen Kugelschreiber benutzt.

Die erste Zeichnung war mir nicht genau genug. Während der zweiten Ausführung kam mir allerdings der Gedanke: „Was hast du dir da angetan?“ Im Prozess fand ich es dann wieder gut, mich so eingehend mit dem Gesicht auseinanderzusetzen. Man entdeckt immer mehr Details.

Der Kugelschreiber erlaubt auch eine sehr variable Arbeitsweise(unterschiedliche Geschwindigkeit und Druckstärke). Das ermöglicht es, Eindrücke und Überlegungen augenblicklich festzuhalten. Mit der Zeit kamen dann weitere Techniken wie Farbstift, Ölkreide und Guache hinzu, um andere Aspekte auszuloten.

Allen Portraits habe ich das gleiche Format gegeben (50x50cm). Ich habe auch auf jede Art von Rahmung verzichtet, im Besonderen auf Glas, damit die Begegnung unmittelbarer und unabgelenkter möglich ist.

Frage: Wie nahe darf oder kann ich einem Menschen kommen ohne seine Würde zu verletzen, und wie nahe muss ich einem Menschen kommen um ihn überhaupt würdigen zu können?


Arbeitsbeispiele:

Stefan Wassong - Aachen

Stefan Wassong
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52078 Aachen (Ortsteil-Forst)

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L'art est ma passion

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